Auf optimalen Selbstschutz Wert legen

Immer mehr Personen überlegen sich, sich bestmöglich selbst zu schützen. Zu diesen Überlegungen gehört vor allem zu den sogenannten FFP2 Masken zurückzugreifen. Bisher sind diese Masken überwiegend für Pflegekräfte und Ärzte vorgesehen, wenn sie mit infizierten Patienten in Kontakt kommen. Bei dieser Maske wird über einen Filter geatmet, der Partikel wie Tröpfchen in denen Keime vorkommen, aus der Atemluft aussortiert wird.

Diese Masken sind vor allem zum Eigenschutz des Trägers gedacht. Diese Masken werden in Tests dahingehend geprüft, wie viel Aerosole die Maske durchdringen können. Ihre Schutzfunktionen sind europaweit durch die vorgeschriebene bzw. empfohlene Zertifikate gekennzeichnet. Gemäß dieser Norm müssen diese Masken 95 % der Partikel abfiltern können.
Für den Eigenschutz bei der Atmung sind diese Masken wesentlich erfolgreicher als die sogenannten OP-Masken. Alltagsmasken unterliegen überhaupt keiner Norm, sie bieten daher auch wesentlich weniger Schutz vor Viren und schädlichen Erregern wie FFP2 Masken.

Mühsames Atmen erschwert den Einsatz

Trotz der relativ guten Sicherheit gegen schädliche Erreger, gibt es trotzdem einige Einwände die gegen den Einsatz dieser Masken sprechen. Für das ein- und ausatmen bedeuten diese integrierten Filter einen erhöhten Widerstand. Diese extra Anstrengung von Atmung ist vergleichbar mit dem Atmen durch einen Schal, wo Luft nur schwer durchdringt und damit die ganze Sache erschwert. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, vorab zu überlegen, welche Tätigkeiten man mit dieser Maske über welchen Zeitraum hinweg man ausführen möchte.

Kommt die Maske für den Einkauf im Supermarkt zum Einsatz, erträgt man diese Umständlichkeit beim Atmen selbstverständlich leichter als wenn die Maske über acht Stunden in der Arbeit getragen werden soll. Was die Anwendung im Fitnessstudio betrifft, würde dadurch der Trainingseffekt negativ beeinflusst werden.

Oftmalige und falsche Verwendung macht Masken unbrauchbar

Dieser Typ von Masken kann nicht x-beliebig oftmalig verwendet werden. Langfristige Anwendung bedeutet finanziellen Mehraufwand. Diese Masken besitzen eine zusätzliche Filterleistung durch elektrostatische Masse auf der Oberfläche. Bedeutet dass sie geladen sind. Spätestens wenn diese Masken nass werden, unter anderem durch Atmung oder Reinigung, wird die Filterleistung spürbar herabgesetzt.

Auf Dichtigkeit achten

Vor allem Bartträger sollten achtgeben, dass diese Schutzvorrichtung auf das Gesicht passt. Träger von Bärten sollten sich deshalb besser rasieren, denn diese Masken funktionieren nur einwandfrei, wenn sie wirklich zu 100 % dicht sind. Ähnlich wie Wasser sucht sich auch Luft einen barrierefreien Weg. Sollte die Maske durch eine schlechte Passform Lücken aufweisen, gelangt die Luft nicht durch das Vlies, sondern durch die vorhandene Ritze, den vorhandenen Spalt. Das hat zur Folge, dass eine ausreichende Filterleistung kaum vorhanden ist.

Fazit: Der Kauf einer solchen Maske zum Selbstschutz ergibt nur Sinn, wenn sie richtig angewendet wird. Bezugsquellen sind Apotheken, Drogerien und der online-Handel. Bezüglich der Verwendung sollten beigefügte Beschreibungen beachtet und umgesetzt werden. Nur dann bieten diese Masken den Schutz den man von ihnen erwartet. Vor allem sollte beim Kauf auf die Zertifizierung der Norm DIN EN geachtet werden.